Das Modigliani-Miller-Theorem besagt, dass auf vollkommenen Kapitalmärkten die Kapitalstruktur irrelevant für den Unternehmenswert ist. Unter dieser Bedingung ist dann auch die Ausschüttungspolitik irrelevant.
Richtig.
Falsch.
Eine Voraussetzung für die Irrelevanz der Kapitalstruktur auf vollkommenen Kapitalmärkten ist die Nichtexistenz von finanzierungsabhängigen Steuern.
Richtig.
Falsch.
Für den Nachweis der Modigliani/Miller - These der Irrelevanz des Verschuldungsgrades ist die Annahme notwendig, dass sich die Anteilseigner der Unternehmen zu den gleichen Konditionen wie die Unternehmen selbst am Kapitalmarkt refinanzieren können.
Richtig.
Falsch.
Sind die Thesen von Modigliani/Miller erfüllt, so hat die Kapitalstruktur ceteris paribus keinen Einfluss auf den RoI-Spread.
Richtig.
Falsch.
Das Zirkularitätsproblem bei der Bestimmung des Unternehmenswertes mit Hilfe der WACC besteht darin, dass bereits für die Bestimmung des Kalkulationszinsfußes die Eigenkapitalkosten und die Fremdkapitalkosten bekannt sein müssen. Diese sind jedoch nur implizit über die erst zu bestimmenden Marktwerte des Eigen- und Fremdkapitals gegeben.
Richtig.
Falsch.
Bei Wahl des optimalen Verschuldungsgrades gemäß des Trade-Off-Ansatzes wägt die Unternehmensleitung zwischen Vorteilen (wie z. B. einer möglichen Steuerersparnis) und Nachteilen (wie. z. B. möglichen direkten und indirekte Insolvenzkosten) von Fremdkapital ab.