Das Fisher-Hirshleifer-Modell
In diesem Kapitel wird das Fisher-Hirchleifer-Modell erläutert. Streng genommen handelt es sich dabei eigentlich um zwei separate Modelle. Im Fisher-Fall wird zunächst die Konsum- und Investitionsentscheidung eines Individuums bei Existenz eines friktionslosen und deshalb vollkommenen Kapitalmarktes untersucht, auf dem Soll- gleich Habenzins gilt. Innerhalb dieses Modellrahmens ist es möglich die sogenannte Fisher-Seperation abzuleiten. Die ein schönes eingängiges Ergebnis generiert: Investitere so, dass Du den Kapitalwert maximierst oder, anders ausgedrückt, so reich wie möglich wirst. Deinen optimalen Konsumplan kannst Du dann mit Hilfe des Kapitalmarktes durch Sparen bzw. Entsparen realisieren! Die Inverstitionsentscheidung ist im Fisher-Fall unabhängig von der Konsumentscheidung. Leider lässt sich dieses Ergebnis im Hirshleifer-Fall nicht aufrecht erhalten. Sobald Soll- und Habenzins auseinanderfallen, läßt sich auch die Fisher-Seperation nicht mehr in jedem Falle aufrechterhalten!
Wir beginnen in diesem Kapitel mit dem Fisher-Modell:
Das Steuerparadoxon | Das Fisher-Modell ![]()








